Die Themen Nachhaltigkeit und Energie rücken immer mehr in den Fokus deutscher Unternehmen. Zu diesem Schluss kommt eine im Auftrag der bauperformance GmbH durchgeführte Studie „Trendguide 2011“ des IMO Instituts für Management und Organisation GmbH, Bochum. Befragt wurden Immobilien-Entscheider aus insgesamt 36 maßgeblichen Unternehmen, die eine große Bandbreite eigener oder gemieteter Flächen sowohl als Büro- und Handelsflächen als auch als Produktions- und Logistikflächen nutzen.
Energiethemen, so das Ergebnis der Befragung, avancieren zum Bestandteil der Unternehmenspolitik – bedingt zum einen durch gesetzliche Vorgaben, zum anderen durch betriebswirtschaftliche Überlegungen und wettbewerbliche Notwendigkeit. Äquivalent, so das Ergebnis der Studie, wächst auch der Bedarf an externen Beratungsleistungen insbesondere in den Bereichen Sanierung, Zertifizierung, Betriebs- und Lebenszykluskosten sowie Due Diligence.
Professor Dr. Rolf Taubert, Leiter der Studie, attestiert der Branche ein schrittweises Umdenken: „Gefragt ist heute der Beitrag, den das Immobilienmanagement zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen leisten kann – dies betrifft nicht nur die Kosten, wie zum Beispiel Energiekosten, sondern auch die Frage der Prozesseffizienz und der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.“ Sascha Prein, Mitglied der Geschäftsführung der bauperformance GmbH, sieht durch die Ergebnisse der Studie eigene Beobachtungen am Markt bestätigt. Er konstatiert eine zunehmende Bereitschaft, unternehmerische Ziele auf Energiethemen auszurichten und entsprechend zu investieren. „Vor allem Halter von Bestandsimmobilien sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie bestehende Bausubstanz erhalten und optimiert werden kann und politischen Vorgaben zu erreichen sind. Der Bereich der Ingenieurdienstleistung wird daher erheblich wachsen! “



